Wird 2021 das Jahr des Cloud Compu­tings? Denn laut dem Cloud-Monitor 2020  nutzen bereits ganze 3 von 4 Unter­nehmen Cloud­lö­sungen. Außerdem planen fast 20% der rest­li­chen Unter­nehmen zukünftig zur Cloud zu wech­seln. Viel­leicht gehören Sie ja dazu?

Keine Sorge, wir haben Ihnen einen Leit­faden erstellt, der Ihnen bei der Entschei­dung helfen könnte. Denn für manche mag Cloud tatsäch­lich nicht die rich­tige Lösung sein – oder zumin­dest noch nicht sofort.

On-Premi­ses/ On-prem: Oldie but Goldie?

On-prem als on-site IT-Bereit­stel­lung ist das tradi­tio­nellste und somit das alt-bewährte Modell. Viel­leicht auch das schon lang­über­holte Modell? Denn die Cloud­lö­sungen sind deut­lich im Vormarsch. Trotzdem ist es möglich, dass on-prem für Sie die rich­tige Lösung ist und bleibt. Fort­schritt hin oder her, on-prem kann noch immer noch einige Vorzüge gegen­über der Cloud vorweisen. Und wenn es für Sie funk­tio­niert umso besser – Man sagt ja nicht umsonst: Never change a running system. Außerdem ist die Entwick­lungen der on-prem Lösungen ja auch nicht auf der Stelle stehen geblieben. Gene­rell sieht on-prem so aus: Zuerst muss ausge­wählt werden mit welcher Soft­ware das Unter­nehmen dauer­haft arbeiten soll, daraufhin wird eine passende Lizenz erworben. Das Daten­ma­nage­ment­system (DMS) wird vor Ort im eigenen Netz­werk einge­richtet und kommu­ni­ziert lokal mit den User­end­ge­räten. Jegliche Daten und Prozesse werden intern administriert.

Vor- und Nachteile:

Daraus geht ein erster Vorteil hervor: Man verwaltet jegliche Daten auf den eigenen Servern, hat somit selbst die Kontrolle darüber, wohin sie gespei­chert werden und was mit ihnen geschieht. Außerdem können die Daten auch prak­ti­scher­weise ohne Internet abge­rufen werden.
Aller­dings besteht das Risiko, dass bei einem Server­zu­sam­men­bruch wich­tige Daten verloren gehen könnten. Gegen­wirken kann man da nur durch regel­mä­ßige Back-ups.
Diese müssen auch, wie die gesamte Wartung und auch Updates selbst durch IT-Fach­per­sonal durch­ge­führt werden – Das bedeutet höhere Kosten und mehr Aufwand, aber auch mehr Über­blick und Kontrolle für Sie über was wann durch­ge­führt wird.
Das große Plus für On-Premises Lösungen ist, dass sie wesent­lich einfa­cher abän­derbar und zu indi­vi­dua­li­sieren sind als entspre­chende Cloud-Lösungen. Ist Ihnen also Custo­mi­zing sehr wichtig, dann könnte on-prem durchaus das Rich­tige für Sie sein.

Genera­tion Cloud – flexibel und mobil

Den Begriffen Cloud und Cloud-Compu­ting kann man sich heut­zu­tage nicht mehr entziehen – so ist man auch unter Druck, sich als Unter­nehmen damit auseinanderzusetzen.
Beson­ders in Zeiten von Home­of­fice winkt die Cloud als die verlo­ckende Lösung. Ist denn die Cloud auch für Sie die rich­tige Arbeitsmöglichkeit?

DMS über die Public Cloud in ihr Unter­nehmen einzu­führen ist wahr­schein­lich die schnellste und einfachste Möglich­keit. Für das Einführen von Cloud als Soft­ware as Service (Saas) genügt ein inter­net­fä­higes Endgerät, Sie müssen also nicht in erst in teuere Hard­ware inves­tieren und sparen damit beacht­liche Einstiegskosten.

Vor- und Nachteile:

Die Vorteile sind offen­sicht­lich. Alles was man braucht, um die Daten auch zukünftig jeder­zeit abrufen zu können ist eine Inter­net­ver­bin­dung. Es lässt sich so von jedem Endgerät auf die rele­vanten Prozesse zugreifen – Home­of­fice wird damit leicht gemacht. Außerdem ist der Spei­cher­platz nahezu unli­mi­tiert und ständig erwei­terbar. Von Spei­cher­platz­mangel kann man sich also verabschieden.
Das Heraus­stel­lungs­merkmal der Cloud­lö­sungen sind eindeutig die hohe Kompa­ti­bi­lität durch Schnitt­stellen. So gibt es Lösungen für Ihr Unter­nehmen, egal mit welchen Programmen sie arbeiten.

Ein weiterer Plus­punkt in der Praxis: Die Wartung wird einem abge­nommen. Um Updates und Patches muss man sich nicht mehr kümmern und spart so Kosten und Zeit. Auch wenn Sie sich nicht wohl damit fühlen, sämt­liche Daten auf externe Server zu über­tragen wäre es möglich, dass Sie nicht warm werden mit der Cloud Lösung. Obwohl es da kein Grund zur Sorge gibt, denn in modernen Clouds wird Daten­si­cher­heit garan­tiert. Gerade deswegen bietet es sich an, auf einen deut­schen Clou­dan­bieter zurück­zu­greifen, da diese mit den natio­nalen Rege­lungen und Daten­schutz­richt­li­nien bestens vertraut sind.

Indi­vi­dua­li­sier­bar­keit der Cloud wird aller­dings meist höchs­tens durch ein ‚Pick and Choose‘ System ermög­licht, in dem Sie sich frei und ganz nach Bedarf Apps zusam­men­stellen können. Da in Clouds die Abläufe und Soft­ware-Ange­bote vorge­fer­tigt und gene­ra­li­siert sind, sind diese zwar schneller imple­men­tiert aber im Zwei­fels­fall nicht direkt auf Ihr Unter­nehmen zuge­schnitten. Reicht das für Ihre Bedürf­nisse also nicht aus, bietet es sich an auf ein anderes Modell zurückzugreifen.

Manche Unter­nehmen stehen even­tuell auch ganz einfach vor dem Problem, dass die Umstel­lung zu groß erscheint. Arbeitet man schon lange mit dem tradi­tio­nellen On-prem Modell, besitzt man bereits Server, sowie laufende Soft­ware­li­zenzen und Wartungs­ver­träge. Entscheidet man sich trotzdem für eine Verla­ge­rung in die Cloud, lässt sich das je nach Anbieter schnell regeln, da diese die Umstel­lung durch­führen und so den Start erleichtern.
Trotzdem ist die Hand­ha­bung eines völlig neuen Systems nicht ohne und muss erstmal erlernt werden, beson­ders da nicht alle Funk­tionen immer 1:1 in der Cloud genauso ablaufen. Sind alle Mitar­beiter bereit für die Umstel­lung, sollte hat man aller­dings nur kurz­fristig Verzö­ge­rungen und kann lang­fristig die Vorteile der Cloud für sein Unter­nehmen genießen.

Das Hybrid Modell – Best of both worlds?

Stehen Sie also vor dem Problem, dass Sie zu Cloud Services wech­seln wollen, aber gleich­zeitig noch eigene Server, Daten­spei­cher oder Soft­wares in Betrieb haben? Oder wollen Sie einfach von beiden Modellen profi­tieren? Es gibt eine Lösung, bei der Sie Ihre eigene vorhan­dene Infra­struktur mit den Vorteilen der Cloud reibungslos verbinden können: Das Hybrid Modell. Damit ist nicht einfach gemeint, dass Sie mehrere Einzel­lö­sungen neben­ein­ander, also getrennt vonein­ander, nutzen. Hybrid-Lösungen beinhalten eine Art Inte­gra­tion, in Hard- oder Soft­ware, die zwischen lose verknüpften Services die gemein­same Daten­nut­zung möglich macht. Das erlaubt für eine eng verbun­dene Benut­zer­er­fah­rung. Ihre lokalen Soft­wares können also durch einzelne Cloud­lö­sungen nach Bedarf ergänzt und komple­men­tiert werden.
Im Ideal­fall sollte der Wechsel zwischen Clou­de­igenen und fremden Lösung für den User unmerk­lich sein, sodass ein reibungs­loser Arbeits­pro­zess für den Nutzer möglich ist.

Die Vorteile der Hybrid Cloud:

  • Agilität: Anpas­sung und Flexi­bi­lität sind für jedes Unter­nehmen von höchster Signi­fi­kanz. Unter­nehmen können Cloud-Services und On-Premises-Ressourcen verbinden, um die für den entschei­denden Konkur­renz­vor­teil erfor­der­liche Agilität zu realisieren.
  • Kontrolle: Sie können ganz für sich selbst bestimmen, welche extra Leis­tungen Sie von der Cloud beziehen und welche Sie bei sich intern im Unter­nehmen belassen.
  • Kosten­ef­fi­zienz: Mit der Option, Ressourcen in der Cloud zu skalieren, zahlen Sie nur dann für zusätz­liche Compu­ting-Leis­tung, wenn Sie diese tatsäch­lich in Anspruch nehmen.
  • Einfach­heit: Der Wechsel in die Cloud muss keine komplexe Prozedur sein, denn Sie können Ihre Workloads schritt­weise migrieren.
Was das für Sie heißt?

Das Hybrid­mo­dell bildet die perfekte Grund­lage zum Über­gang in die Cloud.
Denn Sie können phasen­weise lokale Services in die Cloud über­tragen, ohne sich dabei Sorgen um laufende Verträge und Lizenzen machen zu müssen. Die Migra­tion in die Cloud, kann so kurz oder lang dauern, wie es für Ihr Unter­nehmen passt.
Für manche Unter­nehmen ist und bleibt das Hybrid­mo­dell auch lang­fristig die beste Lösung und so endet es nicht für jeden auto­ma­tisch allein in der Cloud.

Migra­ti­ons­meister ecm:one?

Nachdem wir schon vielen großen und kleinen Betrieben den Weg in das Hybrid-Modell geebnet haben, können wir mit Zuver­sicht sagen:
Die ecm:one kann nicht nur on-prem oder Cloud, auch für Ihre Hybri­dan­sprüche haben wir die rich­tige Lösung. DMS wie Sie es wollen und wann Sie es wollen ist also kein Problem mehr – Deswegen verein­baren Sie jetzt kostenlos den ersten Bera­tungs­termin, damit wir zusammen die perfekte Lösung für Ihr Unter­nehmen finden können.